Wahlversammlung beim Verband der Moldauer Tschango-Ungarn

Alle Mitglieder des Verbandes der Moldauer Tschango-Ungarn (MCSMSZ) erhielten die Einladung für den 14. Juni 2009 für die Generalversammlung des Verbandes. Die Tagesordnungpunkte waren auch auf dem Homepage des Verbandes zu lesen.
Die Versammlung fing um 10 Uhr im Festsaal des Bákóer Alecsandri-Vasile-Kulturhaus an. Im Saal gibt es Platz für 700 Leute. Es wurde zum ersten Mal eine so große Generalversammlung im Leben des Verbandes gehalten, weil die für den 26. April 2009 einberufene Versammlung wegen Platzmangel nicht gehalten wurde. Der damals gemietete Saal für 200 Gäste war wegen der großen Interesse allzu klein.
Die Generalversammlung im Juni haben nur 285 Mitglieder besucht. Beim Eingang gab es eine strenge Kontrolle: alle Mitglieder mussten vor dem Eintritt eine Anwesenheitsliste mit persönlichen Daten unterschreiben. Diejenigen, die erst jetzt in den Verein eintreten wollten, sollten sich vor dem Eintritt registrieren. So durften alle Anwesenden im Raum wählen bzw. gewählt werden. Wir haben die Vertreter der Media herzlich empfangen, mehrere Medien haben an der Versammlung teilgenommen. Sie sollten sich vor dem Eintritt auch akkreditiren, aber natürlich hatten sie kein Wahlrecht. Die ganze Versammlung wurde auf Video aufgenommen bzw. ein offizielles Protokoll von den Kollegen des MCSMSZ geführt.

Das Präsidium stelte fest, dass aus 1535 Mitglieder nur 285 anwesend waren. Dann wurde die Vollversammlung aufgelöst und für den selben Tag eine Sonderversammlung einberufen.

Nach der Begrüßung der Anwesenden wurde über die Person der Versammlungsleiter und über die Tegesordnungspunkte gestimmt. Adrián Solomon, der Präsident des Verbandes wurde von der Generalversammlung als Versammlungsleiter gewählt und die Tegesordnung wurde entnommen. Dann wurde die Mitgliedschaft der 77 neuen Mitglidern, die seit der letzten Versammlung registrierten entnommen.
Der abdankende Präsident des MCSMSZ berichtete über die Schwierigkeiten der vergangenen Periode ab November 2008 vor der Versammlung.
Laut des nächsten Tagesordnungpunktes lies Éva Sipos, Buchhalterin und Präsidentin der Zensorkomission des Verbandes der Bericht über finanzielle Lage im Jahr 2008 vor. Nach dem Bericht wurde es von der Versammlung entnommen.

Vor dem Chargenwahl wurde eine Zählkomission gewählt. Tinka Nyisztor und Szilvia Róka haben die Aufforderung zurückgelehnt, so wurden Anna Szász, András Bartha und Valentin Ghiurca in die Zählkomission gewählt.
Die Namen der Kandidaten wurden im Saal projeziert und laut der Satzung wurden über die Kandidaten mit offener Wal entschieden.
Vor der Wahl des Präsidents kündigte Adrián Solomon an, dass er für die weiteren 2 Jahre die Präsidentschaft gern entnehmen würde, wenn es keine Gegenstimmen gibt. Er fragte, ob jemand ausser ihm noch kandidieren will, aber niemand hat gemeldet. So wurde der alte-neue Präsident für 2 Jahre gewählt. (254 JA, 1 NEIN und 30 haben die Stimme enthalten)
Der Präsident gab bekannt, mit welchem Team er arbeiten will. Alle Chargen wurden laut der Satzung gewählt, im Folge dessen:

  • Der Verband hat 2 Vizepräsidenten: László Pógár (30 haben die Stimme enthalten, keine Gegenstimme) und András Bartha (29 haben die Stimme enthalten, 1 nein) Es gab keine andere Kandidaten für diese Post.
  • Der Finanzverantwortliche ist Levente Csillag ,bisheriger Vizepräsident geworden. (29 Stimmenthaltung, 1 nein)
  • Als Bildungsverantwortlichen wurden Éva Ferencz und Attila Hegyeli kandidiert, Hegyeli hat die Amt nicht entnommen. In seiner Rede hat er hervorgehoben, dass in den vergangenen 10 Jahren, seit er das Tschango Bildungsprogramm führt, haben sie im Verhältnis zu den örtlichen
  • Verhältnissen gute Ergebnisse erreicht. Zur Zeit gibt es in 21 Ortschaften ungarischsprachige Bildung. Neben der Ungarischunterricht wird die ungarische Kultur vermittelt und in 14 Ortscahften wird ungarisch auch als offizieller Schulfach in den rumänischen Schulen unterrichtet.
  • Es gibt 75 Schüler, die im Gymnasium weiterlernen wollen und 3 Studenten, die durch das Bildungsprogramm in Csíkszereda, Székelyudvarhely bzw. in Kolozsvár lernen werden. Der Ex-Bildungsverantwortlicher wünschte der neuen Präsidium ,dass sie auf deisem Weg weitergehen und obwohl dieses System noch vervollkommnet werden muss, darf man nicht aufgeben. Die Bildung muss in weiteren 25-30 Ortschaften organisiert werden und für weitere 7500 Tschango Kinder muss das ungarische Lesen und Schreiben beigebracht werden. Dann wurde Éva Ferenz von der Generalversamlung mit 28 Stimmeenthaltung und ohne Gegenstimme als neue Bildungverantwortliche gewählt.
  • Für Kulturverantworlicher wurde Endre Farkas-Ferencz kandidiert, aber er hat angekündigt, dass er die Arbeit zusammen mit der Ex-Verantwortliche, Ilona Nyisztor machen will. Es wurde noch Pável Benke kandidiert. In seiner Rede hat er übelgenommen, dass Éva Ferencz als neue Bildungsverantwortliche gewählt wurde und er hat gesagt, dass er diese Amt nicht entnehmen will. Die Anwesenden wählten Endre Farkas-Ferencz und Ilona Nyisztor als Kulturverantwortliche, so wird diese Amt 2 Jahre lang wider geteilt.(7 Gegenstimmen und 29 Stimmeenthaltung).
  • Als Religionsverantwortliche wurde Dr. Tinka Nyisztor von der neugewähltem Präsident gewählt. Sie sagt, dass sie die Amt gern entnehmen würde, aber sie bittet die Vertreter der Dörfer, nicht nur in Pusztina für die ungarischsprachige Messen zu kämpfen. Alle andere Dörfer sollten sich in diesem Bereich aktivisieren. Es gab keinen anderen Kandidaten, so wirde sie mit 2 Gegenstimmen und 30 Stimmeenthaltung gewählt.
  • Adrián Solomons Kandidat für Sozial-und Kulturverantworter war Ana-Mariana Noghi Cretu, die die Amt gern übernommen hat. Valentin Gyurka kandidierte sich selbst für die Amt „Verantworter für Jugendangelegenheiten”. Beide wurden gewählt. (Gyurka: 19 Gegenstimmen, 4 Stimmeenthaltung) bzw. Noghi Cretu: 31 Stimmeenthlatung,ohne Gegenstimmen)

In das ethische Gremium wurden Sándor Rozsnyai (Jurist, 30 Stimmeenthaltungen), Erzsébet Borbáth (ehemalige Schuldirektorin, Vizepräsidentin der Domokos- Pál –Péter-Stiftung, Ungarischlehrerin) und Eszter Ilyés (Juristin) gewählt. Es gab keine andere Kandidaten.

In die Zensor-Körperschaft sollten laut des Gesetztes auch 3 Personen gewählt werden. Es gab insgesammt 3 Kandidaten, sie wurden (mit 19 Stimmeenthaltungen) gewählt: Éva Sipos (bisherige Präsidentin des Gremiums), Henrik Kedves und Judit Sántha.

Der nächste Tagesordnungsounkt war die Besprechung der Vorschläge über die Modifikation der Satzung. Es wurden sowohl die alte als auch die neue Satzung an die Wand projeziert. Beide wurde tabellarisch, auf rumänisch (wie es vor dem Gericht erscheinen wird) angezeigt. Der Sitzungsleiter erklärte es Punkt für Punkt. Die Modifikationsvorschläge wurden von der Generalsitzung angenommen. (6 Gegenstimmen, 30 Stimmeenthaltung)
Eine kleine Gruppe der Mitglieder reklamierte über den eingeführten Mitgliedsbeitreg (1 RON/Monat), aber der Präsident erklärte, dass laut der Pläne diese Summe bei den örtlichen Vereinen blieben und dort sammeln würden.

Am Ende sagte Adrian Solomon, dass die Tür der MCSMSZ vor allen offen steht, alle hilfsbereite Leute werden in unerer Büro gern empfangen und alle Vorschläge werden gern erwartet. Er betonte, dass die Opposition innerhalb des Vereins, die ihre Stimmen offensichtlich enthalten haben sollten mit dem neuen Präsidium zusammenarbeiten. Sie haben ihren Platz im Verein, obwohl viele Vorschläge von ihnen abgelehnt wurden. Mitglieder aus den Dörfern wollen die Richtlinien des Vereins halten, nämlich sie wollen einen politisch unabhängigen Verein bleiben und wollen in kulturellen, Bildungs- und Sozialbereich auf dem angefangenen Weg weitergehen. Trotzdem wartet der Präsident des Vereins auf weitere gute Vorschläge.

Im Rahmen des Tagesordnungspunktes „Übriges” nahm die Sitzung die Selbständigkeitsanstrebung von Kostelek an. Sie werden weiterhin innerhalb der MCSMSZ arbeiten, aber als juristisch selbständige Person.

Das neu gewählte Präsidium bedankt sich bei den Mitgliedern fürs Vertrauen und für die Anwesenheit. Wir bitten unsere Patronen unsere Arbeit weiter zu unterstützen, dmait wir die angefangene Projekte weiterführen können!

 

   

14. Juni 2009

Übersetzt aus dem Ungarischen von: Adrienn László-Gárdonyi

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